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1998

6. Juni – Die „Frohe Stunde“ betritt die internationale Bühne​

Richtig international wird es im Juni 1998 bei der Teilnahme an den III. Internationalen Chortagen in Pohlheim. Erstmalig zweisprachig auf der Bühne begrüßt „Please welcome on the stage“ singt der Chor vor einer fünfköpfigen, international besetzten Jury.

Zwei Deutsche (Rolf Lukowsky und Sigfried Strohbach), ein finnischer (Kjerstin Sikström), ein russischer (Mikhail Slavkin) und ein niederländischer Kritiker (Jos Franken) bescheinigen eine dem internationalen Niveau angemessene Leistung, die mit 81,87 Punkten und einem Silberdiplom honoriert wird. Auch dies ein herausragendes Ereignis in der Vereinsgeschichte.

19. Juli – Pokal-Wertungssingen in Hachenburg/Altstadt​

Mit dem „Soave fia il morir“ und dem „Soon, ah will be done“ lässt sich auch Robert Pappert als Wertungsrichter in Altstadt überzeugen. Das Prädikat „hervorragend“ stellt dies pauschal unter Beweis. Eindeutiger ist die Bewertung mit 139 von 140 möglichen Punkten.

Mit diesem Erfolg im Rücken kehren die Sänger heim, um mit allen Mitgliedern auf dem Sportgelände zu grillen und danach in die jetzt wohlverdiente Sommerpause zu gehen.

28. November – Chor- und Solistenkonzert im neuen Bürgerhaus Weroth​

Mit dem Bau des Bürgerhauses hat die Ortsgemeinde Weroth endlich den äußeren Rahmen für anspruchsvolle Konzerte im Schoße der Gemeinde geschaffen. Der Bau wird sich unbestritten überaus segensreich auf die Zukunft des Chores auswirken, wenn die Möglichkeiten und Chancen dieser vielseitigen Einrichtung ausgeschöpft werden.

Eine erste Gelegenheit, die Vorteile der neuen Einrichtung zu nutzen, bietet das Eröffnungskonzert unter Mitwirkung des MGV „Eintracht“ Frickhofen, des MGV „Harmonie“ Lindenholzhausen (als dem 1. Preisträger des deutschen Chorwettbewerbes) und der Solistin Deborah Lynn Cole.

Der „Frohen Stunde“ gelingt eine „musikalische Glanz-Taufe“, wie die NNP titelt. Bei dem Rückgriff auf den früher durchaus üblichen, sog. Massenchor am Ende der Veranstaltung, jagt es bei dem „Morgenrot“ von Robert Pracht aus rund 200 Sängerkehlen auch dem abgebrühtesten Zuhörer einen Schauer über den Rücken.

„Alle Chöre füllten Bühne und Saal. ... Verhalten, flüsternd begonnen, schwoll der vielstimmige Gesang schließlich zu einer imposanten Klangfülle, dass das Bürgerhaus in seinen Grundmauern erbebte. Die Zuhörer bebten mit und spendeten rauschenden Beifall.“ (NNP v. 30.11.98)


Was passierte 1998 sonst noch...​

  • 19. August – Konzert bei der „Harmonie“ in Hundsangen
  • 26. September – Gruppensingen in Heiligenroth
  • 10. Oktober – Konzert in Holzappel
  • 7. November – Konzert des MGV Winnen in der Stadthalle Westerburg
  • 8. November – Konzert des MGV Volpertshausen