2001
06. Januar - Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
Die Versammlung verläuft in harmonischen Bahnen und wird in erster Linie durch die Rückschau auf das verflossene Festjahr 2000 geprägt. Der 1. Vorsitzende Herbert Malm zieht eine überaus positive Bilanz der Festveranstaltungen und kann sich insbesondere darüber freuen, daß die „Frohe Stunde“ trotz aller Festaktivitäten ihren musikalischen Stellenwert gefestigt und weiter ausgebaut hat. Auch Kassierer Frank Reusch kann – Dank der „festlichen Einnahmen“ – beruhigt in die Zukunft schauen. Stellvertretend für die Ortsgemeinde Weroth bedankt sich der I. Beigeordnete Hermann Kleppel für das erfolgreiche Festjahr, durch daß auch die Gemeinde Weroth einmal mehr positiv in den Blickpunkt einer breiten Öffentlichkeit gerückt ist.
Vor den Neuwahlen bedankt sich Herbert Malm bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Frank Reusch, Thomas Malm, Rudi Pehl und Hans Giesen. Er hebt besonders die Arbeit von Thomas Malm hervor, der dem Vorstand seit 25 Jahren angehört und in Krisenzeiten auch als 1 Vorsitzender das Vereinsschiff um einige gefährliche Klippen herum manövriert hat. Nach der sich anschließenden Wahl unter der Leitung von Helmut Schwarz setzt sich der Vorstand künftig so zusammen:
- 1.Vorsitzender: Herbert Malm
- 2.Vorsitzender: Hans-Georg Jung
- Kassierer: Peter Duchscherer
- Stellv. Kassierer: Eduard Hannappel
- Geschäftsführer: Bernd-Josef Metternich
- Stellv. Gesch.führer: Johannes Hannappel
- Notenwart: Markus Fein
- Stellv. Notenwart: Gerhard Weimer
- Beisitzer: Alois Schönberger, Gerold Haselsteiner, Franz Klein, Bruno Heep
Angesichts seiner seit Jahren bewährten und souveränen Wahlleitung, erhält Helmut Schwarz nicht nur den spontanen Beifall der Versammlung, sondern gegen Abnahme des Versprechens, auch bei der nächsten Wahl wieder als Wahlleiter zur Verfügung zu stehen, ein Original „Frohe Stunde“ Schreibset als Geschenk.
24. März - Konzert mit dem „Canticum“ Weilburg
Ihren ersten öffentlichen Auftritt im Jahr 2001 hat die „Frohe Stunde“ am 24. März in der Stadthalle Weilburg. Eingeladen hat der gemischte Chor „Canticum“ Weilburg. Ebenfalls unter der Stabführung von Jens Röth singen im „Canticum“ sieben Männer der „Frohen Stunde“ ( Thomas Malm, Christoph Malm, Johannes Hannappel, Christoph Weimer, Bernd-Josef Metternich, Andreas Malm und Paul Weimer) und weitere sechs Sängerinnen ( Maria Malm, Sabine Malm, Sabine Hannappel und Andrea Jung) und Sänger ( Reinhard Reimann, Günther Kniehl) aus Weroth und Umgebung. Insgesamt hat der Chor ca. 35 Sängerinnen und Sänger.
Bei diesem insgesamt sehr gelungenen und anspruchsvollen Chor- und Solistenkonzert weiß sich die „Frohe Stunde“ durch ihren vielgerühmten homogenen Chorklang in Szene zu setzen. „Gründlich durchdachte Interpretationen und intensives Hineinversenken in die Texte der einzelnen Chorwerke machten das Zuhören zum Genuß“ urteilt die Nassauische Neue Presse. „Hier zahlt sich ständige Chorschulung aus. Da wird auch gängige Männerchorliteratur wieder interessant und hörenswert und vom Publikum geforderte Zugaben werden dann zur Regel.“
Ganz und gar nicht zur gängigen Männerchorliteratur gehört allerdings das an diesem Abend von der „Frohen Stunde“ uraufgeführte Chorwerk „Veit Stoß“ von Klaus Ochs. Trotz einiger Probleme beim Einsingen – die möglicherweise auch daraus resultieren, das zunächst keine Noten verfügbar sind – gelingt die Premiere so gut, daß sich die mitgereisten „Fans“ sehr angetan zeigen. Das Stück – erstmalig mit ( von Thomas Malm) gesprochenen Rezitativen – hat offenbar eine sehr eindringliche Wirkung auf den Zuhörer und wird uns daher hoffentlich noch manchen Publikumserfolg bescheren.
04. April - Tod unseres Aktiven Erwin Höhn
Mit einer traurigen Nachricht begrüßt uns der aus dreiwöchigem Kuraufenthalt zurück gekehrte Herbert Malm zur Gesangstunde. In der Nacht vom 03.04 zum 04.04. ist unser aktiver Sänger im 2. Baß, Erwin Höhn, einem nur recht kurze Zeit währenden Krebsleiden erlegen. Die Sänger ehren ihn mit einer Gedenkminute zu Beginn der Gesangstunde und nehmen bei der Beerdigung in gewohnter Weise von ihrem Sangesbruder Abschied.!
10. Mai - Goldene Hochzeit unseres Aktiven Hans Kronenberg
Mit dem traditionellen Fackelzug der Gemeinde und der Vereine begeht auch die Frohe Stunde den Tag der Goldenen Hochzeit im Hause Kronenberg, Waldstr. 10. Bei herrlichem Frühlingswetter beteiligen sich die Sänger an der kleinen Feier vor dem Haus der Jubilare und beim anschließenden Umtrunk im Vereinslokal. Für viele Sänger ist es seit Jahren wieder das erste Mal, daß sie am Donnerstag vor der Kirmes in der Gastwirtschaft sind. An diesem Tag findet nach alter Tradition die Kirmesburschenversammlung statt, bei der zunächst der Vortänzer ausgestochen wird und sich die Mitglieder der Gesellschaft dann - nach meist erheblichem Alkohol (insbesondere Wacholder-) konsum – zum Haus der Angebeteten begeben, um sie für die Kirmes zu bestellen. Auch am 10. Mai des Jahres 2001 haben sich die Kirmesburschen eingefunden und unter den Augen ihrer Vorgänger erhebliche Mühe, ihren Mageninhalt bei sich zu behalten. Auch Anlaß genug für die Exkirmesburschen und jetzigen Sänger die eigenen Erlebnisse aus dieser Zeit aufzu frischen und eifrig zu diskutieren. Recht schnell hat sich auch der Jubilar eingefunden, um im Kreise seiner Sangesbrüder noch einige schöne Stunden zu verbringen.
27. Mai - Wettstreit in Oberndorf
Stark dezimiert – von noch 48 Aktiven können nur 40 mitfahren ( Gerhard Weimer bspw. hat sich freitags zuvor einen Lendenwirbel gebrochen und mit Josef und Klaus Hannappel fehlen damit bereits in der I. Reihe drei Mann) – fahren die Sänger um 09.00 Uhr ab Vereinslokal in Richtung Spessart. Buschauffeur ist – wie immer in den letzten Jahren – Klaus Schwarz. Angeführt wird die Truppe vom 2. Vorsitzenden Hans-Georg Jung, der den urlaubsbedingt abwesenden Herbert Malm vertritt.
Austragungsort des Wettstreites ist Jossgrund/Oberndorf im hessischen Spessart, ca. 15 km südöstlich von Bad Orb gelegen. Am Morgen ist es leicht bewölkt bei sommerlich angenehmen Temperaturen. Der Saal des Bürgerhauses, dessen Akustik durch viele Vorhänge den Vortragenden nicht gerade entgegen kommt, ist gut gefüllt, als die Sänger der „Frohen Stunde“ in der Gruppe M 3 als letzter Chor über eine Außentreppe die Bühne betreten.
Mit „Veit Stoß“ von Klaus Ochs kommt erstmals ein Chorwerk bereits nach sieben Monaten Probezeit auf eine Wettstreitbühne. Das Stück ist gemessen an der Aufführungsdauer gleichzeitig das bisher längste von der „Frohen Stunde“ vorgetragene a capella Werk. Wertungsrichter Michael Rinscheid hört einen überzeugenden Vortrag.
Auf Grund der Tatsache, daß es unserem Chorleiter erst in der ersten und einzigen Sonderprobe am vergangenen Freitag gelang, kleine Intonationsprobleme bei den Einsätzen der einzelnen Stimmen ab zu stellen. konnte man die Steine nach dem Stück förmlich von den Herzen der Sänger, aber auch des Chorleiters plumpsen hören. Vielleicht plumpsten sie hie und da etwas tief, den das folgende „Rosemarie“ hatte man schon besser dargeboten.
Dennoch sind die Sänger mit dem Auftritt insgesamt überaus zufrieden und verlassen entsprechend selbstbewußt die Bühne. Das Ergebnis gibt ihnen schließlich recht.
„Wer weite Wege auf sich nimmt, hat in der Regel etwas zu bieten. So verhielt es sich mit dem starken Männerchor „Frohe Stunde“ Weroth ( Jens Röth ) in der Klasse 3 b“ schreibt die „Gelnhäuser Neue Zeitung“ in ihrer Ausgabe vom 29.05.01.
Der 1. Platz in der dritten Klasse ( a und b) ist Lohn der intensiven, aber natürlich recht einseitig von „Veit Stoß“ geprägten, Probenarbeit der letzten Wochen. Mit 58 Punkten beim Chor liegt die „Frohe Stunde“ punktgleich mit den beiden Männerchören der Klasse M 1 „Liederkranz“ Zellhausen (Chorleiter Roman Zöller) und Männerchor „1891“ Somborn e.V. (Dr. Martin Trageser). Bezogen auf den gesamten Wettbewerb teilt sich die „Frohe Stunde“ in der Gesamtabrechnung den 3. Platz mit dem Sieger der Klasse G 1, dem gemischten Chor GV „1884 Cäcilia“ Somborn (Matthias Herr). Beide Vereine erreichen eine Gesamtpunktzahl von 115 Punkten. Damit lassen die Sänger aus Weroth auch die zahlenmäßig stärkeren Vereine der Männerchorklasse M 2 (GV „Harmonie“ Kassel, Dr. Martin Trageser, 113 Pkt.; GV „Concordia“ Münchholzhausen, Matthias Schmitt, 114 Pkt.) hinter sich.
Der Erfolg wird traditionsgemäß gefeiert und findet seinen Abschluß, nach der Begrüßung in Weroth, im Vereinslokal. Erstmalig werden die Erlebnisse auch im Bild festgehalten. Hermann Kleppel und die als weiblicher „Beobachter“ mitgereiste Mariele Haselsteiner machen etliche Schnappschüsse mit der von MGV und Gemeinde gemeinsam angeschafften Digitalkamera. Der ortsansässige Verein „Sängerlust“ Oberndorf hat darüber hinaus Videos der Auftritte gedreht, so das erstmalig auch der Wettstreitauftritt selbst in bewegten Bildern der Nachwelt erhalten ist. Drei Sänger ( Christoph und Andreas Malm sowie Johannes Hannappel ), die von Oberndorf noch zu einer Familienfeier ins Sauerland gefahren waren, finden am Abend in Weroth eine glückliche und zufriedene „Frohe Stunde“ vor, die sich nun wieder einmal neuem Liedgut widmen kann. Das größte Lob, so erfahren Sie, kam diesmal wohl von den konkurrierenden Sängern der anderen Vereine: „ Ihr habt nicht nur gesungen, ihr habt musiziert und ward die eigentlichen Gewinner des heutigen Tages!“ – Ein Lob kommt auch vom Wertungsrichter, der in die Partitur des Veit Stoß hineinschreibt: „ Chorleiter und Chor – hervorragend!“
Klasse M 3b
- MGV "Frohe Stunde" Weroth
Gemeldete Sängerzahl: 49, Chorleiter: Jens Röth
Angetreten mit 40 Sängern- Lied A: Veit Stoß v. Klaus Ochs
- Lied B: Rose Marie v. Rudi Kühn
- Konkurrenz:
- Sängervereinigung Niederroden
45 Sänger, Chorleiter: Gottfried Kärner - GV „Liederkranz“ Kassel
40 Sänger, Chorleiter: Matthias Habermann
- Sängervereinigung Niederroden
18. August - Scheunenfest
Nach einer ausgiebigen Sommerpause lädt die „Frohe Stunde“ nach vier Jahren zum zweiten Scheunenfest. Wie damals findet die Veranstaltung auch in diesem Jahr in der Feldscheune von „Dorisse und Hangerde“ am Weg zum Friedhof statt. Der Vorstand hat das Gebäude in der Woche zuvor einer Grundreinigung unterzogen und für den Anlaß stilecht mit Heuballen, Laub und Lampingons im Außenbereich dekoriert. Für den Verzehr sind Erbelskrebbelscher mit Eppelmork, und Hefekuchen (sogar in doppelter Menge), dick Sopp und Werschtscher bestellt. Die Kinder finden eine Hüpfburg und können auf den Ponys des Reitstalles „Am Buch“ reiten. Trotz toller Angebote und optimaler Witterung findet das Fest nur mäßigen Besucherandrang. So macht sich zunächst etwas Enttäuschung breit. Diejenigen aber, die der Einladung gefolgt sind, finden recht schnell die rechte Einstellung zur Situation und freuen sich schließlich über die gute Resonanz in Kreisen von denen man es nicht erwartet hatte, allen voran der Kirmesgesellschaft. Diese ist ziemlich komplett angetreten und nutzt das Scheunenfest zum Aufwärmtraining für die am gleichen Wochenende stattfindende Hundsänger Kirmes.
01. September - Konzertbesuch zum 100jährigen des MGV „Frohsinn“ in Steinefrenz
Zur Gestaltung des Festkonzertes am Festwochenende anläßlich des 100jährigen Bestehens hat der MGV „Frohsinn“ Steinefrenz die Chöre aus der Nachbarschaft und den Kirchenchor „St. Matthias“ Steinefrenz/Weroth eingeladen. Neben der „Frohen Stunde“ sind die Männergesangvereine aus Berod und Girod mit von der Partie. Da unser Chorleiter seine Chorprobe in Frickhofen wegen bevorstehender Wettbewerbe nicht ausfallen lassen kann, ist er erst nach 21.30 Uhr verfügbar. Anders als die anderen beteiligten Chöre haben die Sänger der „Frohen Stunde“ damit nur einen Auftritt. Es wird ein voller Erfolg.
Obwohl mit dem „Drunken sailor“ für den Chor eine Uraufführung auf dem Programm steht und auch der „Veit Stoß“ erstmals vor heimischen Publikum erklingen soll, ist .- anders als in früheren Zeiten bei ähnlichen Anlässen – keine Spur von Nervosität erkennbar. Souverän eröffnen die Männer um Jens Röth ihren Auftritt mit den „Min(ni)nesängern“ und setzen einen ersten Kontrapunkt mit dem Gospel „Lieber Herrgott, höre mein Rufen“. Fasziniert lauscht das fachkundige Publikum dann dem Chorwerk „Veit Stoß“ von Klaus Ochs. Hier scheint für den Chor nun endgültig „der Knoten geplatzt zu sein.“
Ohne den Anflug einer Unsicherheit ist dieses Stück nun ein „Highlight“ im Repertoire der „Frohen Stunde“. Die zunächst für´s Publikum ungewohnten Harmonien (Cluster), die deklamatorischen Einwürfe eines Sprechers (Thomas Malm) und der sporadisch eingeworfene Sprechgesang verschmelzen zu einem völlig neuen, unkonventionellen Musikerleben.
Die „Fan´s“ zeigen sich im Anschluß an die Veranstaltung restlos begeistert. „Dieses Stück ist einfach nur genial“, so die vielfach geäußerte Meinung. Es beweist im Übrigen, daß die „Frohe Stunde“ ein neues Maß an Flexibilität erreicht hat und durchaus in der Lage ist, auch zeitgenössische Kompositionen überzeugend darzubieten.
Nicht viel anders ergeht es mit dem uraufgeführten „Drunken Sailor“. „Ein echter Reißer“, sind sich die Fachleute einig. Wenn auch möglicherweise hie und da für Insider noch einige Ungereimtheiten aufgetreten sein mögen, so ist das Publikum auch von diesem Stück entzückt und der Chor hat sich für das „Soon ah will be done „ einen würdigen Nachfolger erarbeitet. Mit der „Rosemarie“ und dem „Spielmann“ als Zugabe endet ein denkwürdiger Auftritt, der die „Ochsentour“ der vergangenen Wochen vergessen läßt.
Überschwenglich ist auch die Reaktion der Sänger, die, im Bewußtsein der gelungenen Darbietung, nach Ende des offiziellen Teils auch im gemütlichen Teil zu überzeugen wissen. So gehen sie auch aus der „Nachspielzeit“ inoffiziell als Sieger hervor und sind – wie so oft - „als Erste auch die Letzten (......die den Weg nach Hause finden).“
02. September - Gruppensingen in Steinefrenz
Mit den bereits freitags hochgelobten Stücken „Veit Stoß“ und „Drunken sailor“ bestreitet die „Frohe Stunde“ auch das in die Feierlichkeiten zum 100jährigen Bestehen des MGV „Frohsinn“ Steinefrenz eingebettete Gruppensingen. Wie in den Jahren zuvor ist die Veranstaltung als Kritiksingen ausgestaltet. Als musikalischen Fachmann hat die Sängergruppe III Herrn Werner Tillmann gewinnen können, der sich bestens vorbereitet zeigt und bei der anschließenden „Manöverkritik“ detailliert zu den einzelnen Vorträgen Stellung bezieht. Nicht so bei der „Frohen Stunde“. Nachdem ein im Wesentlichen gleichermaßen überzeugender Auftritt, wie zwei Tage zuvor, gelungen ist, zeigt sich Herr Tillmann einigermaßen ratlos. „Er habe wohl das Ein oder Andere in die Partituren hineingeschrieben. Dies seien jedoch im Wesentlichen geschmackliche Unterschiede hinsichtlich der Auffassung. Ansonsten bliebe ihm nur zu sagen, einfach ausgezeichnet, vorzüglich, hervorragend. Der Chor und sein Chorleiter musizieren auf oberem Niveau ! Eine Bestätigung der gelungenen Probenarbeit aus berufenem Munde.
05. September - Tod unseres Aktiven Reinhold Höhn
Noch während Herbert Malm in der folgenden Gesangstunde das gelungene Mitwirken beim Fest in Steinefrenz Revue passieren läßt, wird er – gänzlich ungewöhnlich – zum Telefon gerufen. Die Nachricht mit der er schließlich zurückkehrt, läßt jede Euphorie verfliegen und fährt wie ein Blitz in die Reihen der Sänger. Unser Aktiver Reinhold Höhn ist tot !
Nachdem er am Nachmittag plötzlich ins Krankenhaus gebracht worden war, hatten die Ärzte sich zu einer Notoperation entschließen müssen. Sein Herz war dieser Anstrengung offenbar nicht mehr gewachsen, da er in jüngster Vergangenheit schon diverse Operationen wegen seiner Hüftbeschwerden über sich hatte ergehen lassen müssen. So konnte er letztmals bei der goldenen Hochzeit der Eheleute Alfred und Resi Eidt aktiv mitsingen.
Bei der Beerdigung am folgenden Samstag dem 08.09.01 nehmen die Sänger Abschied und begleiten den letzten Weg ihres Sangesbruders Reinhold Höhn unter dem Dirigat von Vizechorleiter Christoph Weimer mit dem „Wohin soll ich mich wenden“ aus der deutschen Festmesse und einem neu einstudierten Grablied „Harre auf Gott“ von **_** . ( Bei einem ersten Ansingen am Freitag vor der Beerdigung fehlten die ersten beiden Reihen des I. Baß komplett. Der Chor zeigte sich unter diesen Bedingungen außerstande, einen reibungslosen Vortrag zu gewährleisten, so daß für den Tag der Beerdigung unmittelbar vorher ein erneutes Ansingen vereinbart werden mußte, zu dem alle fehlenden Sänger noch einmal persönlich aktiviert wurden !!!)
31. Oktober - Gesangstunde
Unser Chorleiter verrät erstmals musikalische Einzelheiten des Konzertes, daß für den 26.10.2002 geplant ist. Treu der selbst auferlegten Verpflichtung, den Freunden der „Frohen Stunde“ alle zwei Jahre ein „außergewöhnliches“ Konzert in Weroth zu bieten, ist erstmals für 2002 ein Abend mit Orchester geplant. Dazu kommen soll noch eine Solistin. Den Auftakt der Probenarbeit für diese besondere Veranstaltung bildet am heutigen Abend das Werk von Theo Fischer „Musik – Stimme der Allmacht“ Hymnische Szenen für Männerchor, Solostimme und Kammerorchester unter Verwendung von Originalkompositionen der Klassik und der Romantik. Nach dem ersten Eindruck scheint dieses Opus dem Chor zu liegen.
14. November - Gesangstunde
Jens Röth wendet sich heute gleich mit zweierlei Anliegen an seine Sänger.
Zum Einen stellt er die Verhältnisse „in Sachen Dieter Graf“ aus seiner Sicht dar.
Zum Anderen fragt er, ob die Sänger bereit wären, im nächsten Juni (2002) an einem Sonntag zwei Wettstreittermine wahrzunehmen. Dies würde sich aus den verschiedensten „chorpolitischen“ Erwägungen heraus anbieten und erspare dem Chor einen zusätzlichen Termin. Da sich kein Widerspruch erhebt, ist dieses Vorgehen beschlossene Sache. Ob es sich in die Realität umsetzen läßt, wird sich nach einem Deligiertentag am kommenden Sonntag und Absprachen des Chorleiters mit dem jeweiligen Veranstalter ergeben.
Was passiert 2001 sonst noch ...
- 20. Oktober - Ständchen zum 70. Geburtstag unseres Aktiven Rudi Pehl