2013
11. Januar – Jahreshauptversammlung
Auch dieses Jahr begann traditionell mit der Jahreshauptversammlung am 11. Januar im Saal unseres Vereinslokals. Johannes Hannappel, der durch die Versammlung führte, begrüßte an diesem Abend 36 aktive und 6 passive Mitglieder und hielt eine kurze Rückschau auf das Jahr 2012. Neben den Berichten des Geschäftsführers, des Kassierers, der Kassenprüfer und der Entlastung des Vorstandes stand aber sicherlich die Neuwahl des Vorstandes im Mittelpunkt der Versammlung.
Zunächst jedoch wurden 3 Vorstandskollegen, und zwar Franz Klein, Gerold Haselsteiner und Hans-Peter Kaiser, die sich nicht mehr zur Wahl stellten aus dem Vorstand verabschiedet. Hans-Georg Jung bedankte sich im Namen des Vereins für deren Engagement der letzten Jahre und übereichte allen ein Geschenk seitens des Vereines.
Die anschließenden Neuwahlen, die unter der Leitung von Wahlleiter Dieter Pörtner standen, brachten folgendes Ergebnis: Beim geschäftsführenden Vorstand blieb alles beim alten, die beiden gleichberechtigten Sprecher des Chores sind Johannes Hannappel und Hans-Georg Jung, Geschäftführer ist Bernd-Josef Metternich und Kassierer ist weiterhin Torsten Meuer.
In die Säule II für die musikalischen Belange des Vereins wurden Markus Fein als Notenwart, Andreas Kronimus als stellvertretender Geschäftsführer und Paul Weimer gewählt. Neu hinzu gewählt wurde hier Manfred Fachinger. In die Säule III für die gesellschaftlichen Belange des Vereins wurde Eduard Hannappel als stellvertretender Kassierer und Leo Weyand gewählt. Hier wurden mit Martin Krämer und Norbert Hannappel zwei weitere neue Mitglieder hinzu gewählt.
Bemerkenswert bei dieser Neuwahl war allerdings, das es bei der gesamten als geheim durchgeführten Wahl nur 2 NEIN-Stimmen gab. Dies sprach abschliessend auch Wahlleiter Dieter Pörtner an, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass dieses Ergebnis auch Verpflichtung und Ansporn für den neugewählten Vorstand sein müsse. Die insgesamt harmonisch verlaufende Versammlung endete, auch schon wieder traditionell, mit dem Lied „Das Morgenrot“ von Robert Pracht.
03. März – Kritiksingen der Sängergruppe Ost in Großholbach
Das Kritiksingen der Sängergruppe OST 2013 fand schon relativ früh im Jahr statt, und zwar am 3. März. Veranstalter war der MGV Großholbach und da das Singen in der Pfarrkirche von Großholbach stattfand, stand die geistliche Chormusik im Vordergrund der Veranstaltung. Dementsprechend und folgerichtig hatte man den ehemaligen Mainzer Domkapellmeister Matthias Breitschaft als Kritiker verpflichtet.
Wir trugen an diesem Morgen die Stücke „Periti autem“ von Mendelssohn Bartholdy und „Kyrie“ von Piotr Janzcak vor. Trotz einiger vor allem krankheitsbedingter Ausfälle gelang uns ein recht ansprechender Auftritt, wobei uns sicherlich die gute Akustik der Kirche entgegen kam. Vor allem die Punktierungen beim „Periti autem“ und die disharmonischen Stellen beim „Kyrie“, also die Abschnitte, auf die Jens Röth in der Probenarbeit immer wieder eingeht, gelangen recht gut.
In seiner Kritik blieb Matthias Breitschaft dann doch eher hinter den Erwartungen zurück. Es blieb meist bei nichtssagenden Bemerkungen, immer bemüht den schlechteren Chören nicht allzu negative Kritiken auszustellen. Und das er Piotr Janczak nicht zu seinen Lieblingskomponisten zählt ist ja wohl auch eher seine eigene Geschmackssache und gehört nicht in eine eigentlich unvoreingenommene Kritik. Die negativen Punkte die er unserem Chor gegenüber erwähnte, vor allem die Schwächen in der Intonation, trafen natürlich zu, sind uns aber schon bestens bekannt, sodass unser Chor aus dieser Veranstaltung relativ wenig neue Erkenntnisse gewinnen konnte.
03. – 06. April – 24. „Concorso internazionale di Canto Corale“ in Verona, Italien
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Anreise und Eröffnung
Nach den Besuchen von internationalen Wettbewerben in Deutschland, Tschechien und Spanien hatten wir uns im letzten Jahr wieder zur Teilnahme an einem Wettbewerb im Ausland entschlossen. Diesmal ging es nach „Bella Italia“, genauer gesagt nach Verona, gelegen in der norditalienischen Provinz Venetien, wo vom 3. – 6. April der 24. „Concorso internazionale di Canto Corale“ stattfand.
Früh morgens am Mittwoch, dem 3. April bestiegen die 56 Reiseteilnehmer den Bus in Richtung Süden. Ziel war zunächst die Stadt Garda, gelegen am gleichnamigen See, wo wir während der Tage des Wettbewerbes im sehr guten Hotel Poiano untergebracht waren. Nachdem sich in Deutschland der Winter ja ziemlich lang gehalten hatte und wir bei der Fahrt über die Alpen die Berggipfel noch tief verschneit vorfanden, war es zumindest an unserem Ankunftstag in Garda angenehm warm und wir konnten mit einem schönen Blick auf den Gardasee die Abendsonne genießen.
Abends ging es dann zum ersten mal nach Verona hinein, wo im Teatro Filarmonico das Festival im Rahmen eines Konzertes offiziell eröffnet wurde. Das prächtig ausgebaute und beeindruckende Theater bietet insgesamt ca. 1200 Plätze und die waren auch so ziemlich von den 24 teilnehmenden Chören bis in die obersten Ränge besetzt. Neben den Chören aus Deutschland und Italien, nahmen auch Chöre aus Kroatien, Ungarn, der Türkei, Frankreich, Irland, Norwegen und den USA teil. Die weiteste Anreise hatte aber sicherlich ein Mädchenchor aus Hongkong. Nach dem etwas langweiligen offiziellen Teil mit vielen Reden gestaltete dann der gemischte Universitätschor MUSICANOVO den musikalischen Teil des Abends. Mit einem ansprechenden Programm auf gutem Niveau konnten sie das Publikum begeistern, was sich im langanhaltenden Beifall zeigte.
Vorbereitung und Wettbewerbsauftritt
Nach einem ausgiebigen Frühstück stand der nächste Morgen dann ganz im Zeichen der Vorbereitung auf unseren Wettbewerbsauftritt, der nachmittags auf dem Programm stand. In einem Nebengebäude des Hotelkomplexes hatten wir uns einen Saal reserviert, wo wir uns in aller Ruhe auf den Auftritt einstimmen konnten. Jens ging jedes einzelne unserer Stücke noch mal genauestens durch und wies auf die Schwachpunkte hin. Wir hatten uns ein sehr anspruchsvolles Programm zusammengestellt. „Wohlauf, ihr Gäste“ von Widmann, „Soave fia il morir“ von Palestrina, „Der Tambour“ von Distler, „Periti autem“ von Meldelssohn-Bartholdy und das „Kyrie“ von Janzcak waren zwar alles Stücke, die wir schon lange im Repertuar haben, die aber immer noch die altbekannten Schwierigkeiten besitzen. Und schon beim Einsingen zeigte sich die gleiche Tendenz, die sich schon im Vorfeld, etwa in dem eher mäßigen Probenbesuch zeigte. Dem Chor fehlte so die letzte Konsequenz, die wir in der Vorbereitung auf die vergangenen Wettbewerbe immer gezeigt hatten. Und so ging es dann mit etwas gemischten Gefühlen mittags wieder in Richtung Verona.
Der Wettbewerb fand jedoch im Teatro Nuovo statt, im Gegensatz zum Teatro Filarmonico um einiges kleiner und auch weit weniger prachtvoll. Da wir als erster Chor den Wettbewerb eröffneten, hofften wir, dass wir vorher noch eine Stellprobe machen konnten, aber leider wurde uns dies von einigen Offiziellen ziemlich unfreundlich verwährt. Nach einem kurzen Einsingen in einem Nebenraum ging es dann auf die Bühne. Und hier mussten wir uns erst mal auf schwierige äußere Bedingungen einstellen. Die Bühne war sehr beengt und zugig, eine Akustik war quasi nicht vorhanden, der Saal war abgesehen von unserem mitgereisten Anhang und der Jury weitestgehend leer. Alles Dinge, die nicht gerade die Konzentration aufs Wesentliche erhöhen.
Trotzdem gelangen unsere ersten beide Stücke, das „Wohlauf“ und das „Soave“ recht gut. Leider konnten wir das Niveau beim „Tambour“ nicht halten und hatten bei dem Stück doch ordentlich mit Intonationsproblemen zu kämpfen. Bei den letzten beiden Vorträgen konnten wir uns dann aber wieder steigern, sodass uns insgesamt gesehen ein recht guter Auftritt gelungen war. Aber es fehlte uns an diesem Tag der musikalische Glanz und die Souveränität die es bräuchte, um bei solch einem internationalen Feld im Vorderfeld bestehen zu können. Jedoch in Anbetracht der äußeren Umstände konnten wir mit unserer Leistung zufrieden sein.
Stadtbesichtigung und Freizeit
Nachdem wir uns noch ein wenig die anderen teilnehmenden Chöre anhören konnten, stand dann spät nachmittags noch eine Stadtbesichtigung auf dem Programm. Unsere beiden Reiseführer Barbara und Gabriele führten uns in ca. 2 Stunden zu Fuß zu den markanten Punkten in der Altstadt und erklärten uns kompetent und doch kurzweilig einiges aus der Geschichte der Stadt Verona, die ja bis in die Römerzeit zurückreicht. Zurück im Hotel angekommen trafen wir uns nach dem gemeinsamen Abendessen in der Bar unseres Hotels wieder, wo wir schnell einige Lieder anstimmten und Jens seinem Hobby, dem Klavierspielen frönen konnte.
Ausflug nach Venedig
Am Freitag stand dann die Tagesfahrt nach Venedig an. Aber leider spielte hier der Wettergott überhaupt nicht mit. Es regnete fast den ganzen Tag und in Venedig kam auch noch ein unangenehmer Wind hinzu, den man vor allem bei der Bootsfahrt über die Lagune deutlich spürte und den Gebrauch der Regenschirme deutlich erschwerte. Aber unseren beiden Reiseführern Barbara und Gabriele gelang es auch hier die Truppe bei Laune zu halten und das schlechte Wetter vergessen zu machen. Wir bekamen alle Touristenattraktionen zu sehen, angefangen vom Markusplatz, dem Markusdom mit dem Campanile, dem Dogenpalast, der Seufzer- und der Rialtobrücke am „Canale Grande“. Trotz des schlechten Wetters konnten wir doch viele positive Eindrücke von Venedig mitnehmen.
Preisverleihung und Abschluss des Festivals
Am Samstagmorgen wurde es dann wieder spannend, denn um 11.00 Uhr fand in Verona die Preisverleihung mit Siegerehrung statt. Veranstaltungsort war wieder das prächtige Teatro Filarmonico, das wiederum bis auf den letzten Platz gefüllt war. Nach einem eindrucksvollen Fahneneinmarsch und doch etwas langatmigen Reden der Offiziellen, schritt man nun zur Bekanntgabe der Ergebnisse der Jury welche mit 4 Italienern, dem Kroaten Bojan Pogrmilovic, Lucinda Thayer aus den USA und dem Deutschen Wolfgang Tropf international, kompetent besetzt war.
Obwohl der ein oder andere von uns mit einem noch besseren Ergebnis gerechnet haben mag, konnten wir uns über den Gewinn eines Silberdiploms mit entsprechender Medaille freuen. Gleich anschließend fand dann das Preisträgerkonzert statt, in dem nur die Chöre mit Golddiplom ihr Können zeigen durften. Und hier zeigte sich dann auch deutlich wie gerecht die Beurteilung durch die Jury war.
Jeder der goldprämierten Chöre, mit Ausnahme des italienischen Männerchores, konnte mit ihren beeidruckenden Vorträgen das Publikum begeistern. Besonders die beiden Siegerchöre, der Mädchenchor aus Hongkong und das Vokalensemble „Ars Nova“ aus Ungarn, rissen die Zuhörer zu waren Begeisterungsstürmen hin. Die Jury hatte hier dem Leistungsgefälle gegenüber den Laienchören ganz zu recht Rechnung getragen. Unter diesem Gesichtspunkt konnten wir mit dem erreichten Ergebnis sehr zufrieden sein.
Im Anschluss marschierten dann alle teilnehmenden Chöre, nach einem Imbiss in den Gärten der Piazza Arsenale, gemeinsam zur großen Arena di Verona. Hier wurde dann zum Abschluss des Festivals gemeinsam der Chor der Gefangenen aus der Oper Nabucco angestimmt. Auch wenn hier, gelinde gesagt, die Veranstaltung etwas aus dem Ruder lief, konnten wir doch einen bemerkenswerten Eindruck von den Dimensionen der beeindruckenden Arena gewinnen. Nachdem wir noch ein Erinnerungsfoto vor der Arena gemacht hatten ging es dann wieder zurück an den Gardasee.
Abschlussabend und Heimreise
Abends hatten wir in einem Ristorante unweit unseres Hotels Plätze reserviert, wo wir uns nach dem Abendessen trafen um gemeinsam den errungenen Erfolg zu feiern. Hier ließen wir es uns bei gutem italienischen Rotwein und vorzüglich zubereiteten Speisen gut gehen. Viele Lieder wurden angestimmt und viel gelacht, sodass wir einen schönen Abschluss der Tage in Italien hatten. Am frühen Sonntagmorgen ging es dann wieder zurück in Richtung Deutschland.
Sicher choufiert von unserem Busfahrer Laszlo, der uns während der Tage immer kompetent, freundlich und kurzweilig über die Straßen von Italien gesteuert hatte, kamen wir am späten Abend wieder vor unserem Vereinslokal in Weroth an. Hier wurden wir von Bürgermeister Frank Reusch empfangen, der uns im Namen der Ortsgemeinde zu der erfolgreichen Reise beglückwünschte und uns noch zu einem Umtrunk in unser Vereinslokal einlud. Was ist abschließend noch anzumerken? Wir durften schöne und erlebnisreiche Tage in Italien verbringen, auch wenn es musikalisch hier nicht ganz so rund lief, aber dies lag in erster Linie nur an uns selbst. Dank geht an Jens Röth, der uns wieder auf den Punkt vorbereitet hatte. Dank geht aber auch an alle Teilnehmer der Reise. Wir hatten wieder eine tolle Truppe zusammen, die sich immer gegenseitig unterstützte und damit viel zum Erfolg dieser Reise beitrug.











































































































05. Juli – Benefizkonzert in der Pfarrkirche Nentershausen
Auf Anregung unseres Chorleiters wurde am 5. Juli in der Pfarrkirche Nentershausen ein Benefizkonzert für die Flutopfer in Süd- und Ostdeutschland durchgeführt. An dieser Veranstaltung wirkte neben den Chören von Jens Röth auch der Bass-Solist Hans-Albert Demer und Anna Faust an der Orgel mit. Trotz des, für einen Freitagabend eher ungünstigen Termins, war das Konzert recht gut besucht und das anwesende Publikum geizte auch nicht mit Beifall für die gelungenen Vorträge aller Mitwirkenden. Auch hier kam eine stolze Summe von insgesamt 6000 € zusammen, welche je zur Hälfte zwei betroffenen Familien an Donau und Elbe zu Gute kam. Hier noch mal ein besonderer Dank an Edi Hannappel, der sich aus unserem Chor mit um die Organisation der Veranstaltung bemüht hatte.
26. Oktober – Konzert beim MGV „Frohsinn“ Hübingen
Nachdem uns die Verantwortlichen des MGV „Frohsinn“ Hübingen schon mehrfach zu einer Konzertmitwirkung eingeladen hatten, konnten wir im letzten Jahr einer erneuten Einladung auch endlich nachkommen. Die Hübinger veranstalteten am 26. Oktober ihr jährliches Konzert in der Buchfinkenlandhalle. Wir wollten dies auch gleichzeitig als Generalprobe für das Meisterchorsingen eine Woche später nutzen und brachten hier unser Programm für den Wettbewerb dar. Und endlich, nachdem wir uns in den Proben schon wochen- und monatelang mit dem Stück „Mori quasi il mio core“ schwer getan hatten, schien hier entgültig der Knoten geplatzt zu sein. Uns gelang ein insgesamt sehr gelungener Auftritt, wo wir endlich die von Jens Röth besonders bei dem Palestrina-Stück geforderte Musikalität und Leichtigkeit zeigten. Das wir in Bezug aufs Feiern immer noch meisterlich sind, zeigte sich im Anschluss, waren wir doch so ziemlich die Letzten, die nach ausgiebiger Getränkeeinnahme die Halle verließen.
02. November – Meisterchorsingen in Saulheim
Den Höhepunkt im letzten Halbjahr des Jahres bildete das Meisterchorsingen des Chorverbandes Rheinland-Pfalz am 2. November im rheinhessischen Saulheim. Veranstaltungsort war die Sängerhalle, deren akustische Vorzüge ja bestens bekannt sind. Wir hatten als Pflichtwahlchorwerk „Mori quasi il mio core“ von Palestrina, „Periti autem“ von Mendelssohn-Bartholdy und als Volkslieder die beiden Stücke „O du stille Zeit“ von Bernd Englbrecht und „Vive L’Amour“ von Parker/Shaw gemeldet.
Nach einer bei den Proben anfangs doch recht schwierigen Vorbereitungsphase konnte man zum Ende hin doch positive Fortschritte erreichen, sodass wir, als letzter der 16 teilnehmenden Chöre, doch recht zuversichtlich die Bühne der Sängerhalle betraten. Und die beiden ersten Stücke „Periti autem“ und „O du stille Zeit“ gelangen auch ausnehmend gut, wobei besonders die „Stille Zeit“ vorzüglich vorgetragen wurde und man aus dem Publikum anschließend schon ein anerkennendes AH und OH hören konnte. Leider konnten wir beim „Mori quasi il mio core“ das Niveau nicht halten. Verursacht von Unsicherheiten direkt am Anfang fielen wir hier wieder in alte Fehler zurück, sodass dem Stück die nötige musikalische Lockerheit fehlte. Beim Schlussstück, dem „Vive L’Amour“, konnten wir uns dann wieder steigern, sodass wir insgesamt gesehen mit unserer Leistung sehr zufrieden sein konnten.
Dies sahen die Wertungsrichter Professor Matthias Breitschaft, Gerd Zellmann und Michael Rinscheid wohl ähnlich und gaben uns mit einer Durchschnittspunktzahl von 23,92 Punkten die höchste Wertung aller teilnehmenden Chöre. Da wir bei dem Stück „O du stille Zeit“ die maximale Punktzahl von 25 erreichten, wurden wir dafür noch mit dem „Preis der Jury für das beste deutschsprachige Volkslied ausgezeichnet.
Da die Saulheimer Veranstalter größte Probleme mit der Versorgung von Lebensmitteln wie etwa dem Grundnahrungsmittel Bier hatten, verließen wir unmittelbar nach der Veranstaltung den Ort unseres Erfolges um diesen in unserem Vereinslokal gebührend zu feiern. Wohl zum letzten mal in seiner Amtszeit empfing uns Bürgermeister Frank Reusch bei unserer Ankunft in Weroth und beglückwünschte zum erneuten Titel des Meisterchores. Mit Freibier, spendiert von der Ortsgemeinde, endete die Feier erst spät in der Nacht.
07. Dezember – Jahresabschlussfeier
Als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit und Unterstützung unserer Mitglieder veranstalteten wir am 7. Dezember eine Jahresabschlussfeier in unserem Bürgerhaus, zu der auch alle Witwen unserer verstorbenen Mitglieder eingeladen waren. Bei leckeren Speisen, zubereitet von unserem engagierten Kochteam, ließen wir es uns an diesem Abend im Advent einmal gut gehen. Das Team, mit den Helfern Thomas van Baijen, Paul Weimer, Manfred Fachinger und Torsten Meuer, hatte unter der fachlichen Leitung von Chefkoch Leo Weyand aus der Küche wieder die köstlichsten Speisen hervor gezaubert, von denen alle Anwesenden begeistert waren. Herzlichen Dank noch mal an das Kochteam für dieses Highlite des letzten Jahres.
11. Dezember – Tod unseres aktiven Sängers Klaus Hannappel
Eigentlich sollte diese Feier ja auch den Abschluss des Jahres bilden. Aber wie nah Freud und Leid im Leben beieinander hängen, zeigte sich 4 Tage später, als sich die Nachricht vom Tod von Klaus Hannappel schnell in unserem Dorf verbreitete. Und obwohl wir alle um die schwere seiner Krankheit und vom schlechten Gesundheitszustandes wussten, und der Tod für Klaus letztendlich eine Erlösung war, erfüllte uns die Nachricht dennoch mit tiefer Trauer, wie immer, wenn ein lieber guter Mensch allzu früh von uns genommen wird. Ihm zu Ehren umrahmten wir am 14. Dezember sein Sterbeamt sowie die anschließende Beerdigung auf dem Friedhof mit geistlichen Gesängen. Hans-Georg Jung hob in seiner Grabrede die besonderen Vorzüge von Klaus hervor, der durch seine ausgleichende Art, seine Zuverlässigkeit und Gradlinigkeit, seinen trockenen Humor, viel zur Harmonie innerhalb unseres Chores beitrug. Mit ihm verlieren wir nicht nur einen engagierten Sänger und hilfsbereites Vereinsmitglied, sondern in erster Linie einen guten Freund. Er sollte und wird für uns stets ein Vorbild sein.
Was passiert 2013 sonst noch …
- 20. Januar – Gedenkgottesdienst für die lebenden und verstorbenen Mitglieder des Vereins
- 21. Februar – Ständchen zum 90. Geburtstag von Fritz Thierbach
- 22. März – Tod unseres Ehrenmitglieds Josef Merfels
- 23. April – Frühlingskonzert beim Gemischen Chor „Thalia“ Ebernhahn
- 24. Juni – Konzert der Meisterchöre beim MGV „Germania“ Saulheim
- 25. Juni – Ständchen zur Silbernen Hochzeit von Johannes und Sabine Hannappel
- 26. Juni – Lindenfest
- 27. August – Thekendienst auf der Sportwoche der Spvgg. Steinefrenz/Weroth
- 28. Oktober – Thekendienst bei der 90er Jahre Party der Kirmesgesellschaft
- 29. Oktober – Mitwirkung beim Konzert des Gemischen Chores „Edelweiß“ Hillscheid im Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen
- 30. November – Gedenkfeier am Ehrenmal (Volkstrauertag)